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Bereitschaftsleitung

mustermann

Birte Morlock
Bereitschaftsleiterin
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Bereitschaft

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Zur Zeit besteht die Sanitätsbereitschaft aus 12 aktiven Mitgliedern. Wir sind zwar eine kleine, dafür aber sehr aktive Gruppe. Eine wichtige Aufgabe unseres Vereins ist die Rettung und Versorgung von Menschen in Notsituationen. Dafür bilden wir Sanitäter aus und bereiten uns auf den Notfall vor.

Gerne stellen wir auch die medizinische Versorgung auf Ihrer Veranstaltung sicher - mit unserem Sanitätswachdienst.

 

Aktuelles

3. Februar 2015 - Hilfe nach Brand in Berghausen

Um der betroffenen Familie in Berghausen beizustehen und zumindest die materielle Last des verheerenden Brandes vom 30. Januar zu lindern, hat die Liebenzeller Gemeinschaft Berghausen ein Spendenkonto eingerichtet. Alle unter dem folgenden Verwendungszweck dort eingehende Spenden, werden zu 100% an die Familie weitergegeben.

Förderverein Liebenzeller Gemeinschaft Berghausen

Kontonummer: 10397871

BLZ: 661 900 00

IBAN: DE30 6619 0000 0010 3978 71

BIC: GENODE61KA1

Verwendungszweck: Brandhilfe

Weitere Infos und Ansprechpartner finden sie hier. Vielen Dank!

2. Februar 2015 - Tragischer Dachstuhlbrand in Berghausen

In den späten Abendstunden des 30. Januar geriet in Berghausen ein Dachstuhl in Brand. Das Feuer griff schnell auf das gesamte Haus über, in welchem sich tragischerweise mehrere Personen befanden. Gegen 21.30 Uhr wurde die DRK-Notfallhilfe alarmiert, die mit ihren drei Helfern unter den ersten Rettungskräften vor Ort war. Aufgrund der Anzahl der Verletzten und der anzunehmenden Einsatzgröße wurde umgehend auch die SEG Pfinztal (Schnelleinsatzgruppe des DRK) alarmiert.

Mit den fünf Bewohnern (darunter drei Kinder), zwei Mitarbeitern vom benachbarten Bauhof, die zur Hilfe geeilt waren und sich dabei Rauchgasintoxikationen zuzogen, wurden primär sieben Schwer- sowie Leichtverletzte intensiv-medizinisch versorgt, betreut und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Trotz der unmittelbar eingeleiteten Rettungsmaßnahmen konnte das Leben eines 18 Monate alten Kindes nicht gerettet werden. Die örtliche Notfallseelsorge sowie die der Berufsfeuerwehr wurden hinzugezogen, um die Betreuung der Angehörigen und der Rettungskräfte zu begleiten.

Die SEG Pfinztal sicherte den Einsatz sanitätsdienstlich ab, koordinierte die Arbeit seiner DRK-Helfer und unterstützte bei der Betreuung Betroffener, Angehöriger und Rettungskräften. Da sich der Löscheinsatz bereits über mehrere Stunden zog und andauern sollte, übernahm die SEG zudem die Verpflegung aller beteiligten Einsatzkräfte. Tee, Kaffee, Getränke und ein Imbiss wurden in der eingerichteten Versorgungsstelle bereitgestellt.

Neben den 18 Helfern der SEG, darunter zwei Ärzte, waren ungefähr 90 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Pfinztal, Walzbachtal und Grötzingen vor Ort. Mit dem Rettungsdienst, den Notärzten und Seelsorgern sowie der Polizei rief der Brand zirka 130 Helfer in den Einsatz. Wenige Tage später erlag auch das zweite, schwerverletzte Kind seinen Verletzungen. 

[DRK Söllingen]

16. März 2014 - Übungswochenende in Stetten a.k.M.

Zur Bildergalerie

Die Stuben sind geputzt, die Decken sauber und ordentlich gefaltet und verstaut. Es ist Freitag Nachmittag und in der Albkaserne in Stetten am kalten Markt kehrt Ruhe ein. Wer allerdings glaubt, dass sich am Wochenende auf dem Truppenübungsplatz Heuberg Fuchs und Hase gute Nacht sagen, hat nicht mit dem THW gerechnet. Zusammen mit den Einsatzkräften von Feuerwehr, Malteser Hilfsdienst und DRK veranstalten die Kameraden vom Technischen Hilfswerk in Neuenbürg hier ihre alljährliche Standortausbildung. Erstmals hatten auch 4 Mitglieder des DRK Berghausen die Gelegenheit an dem groß angelegten Übungswochende teilzunehmen.

Freitag 07. März

Die Fahrt

Los ging es am Freitag gegen 15:30 Uhr für Jonas Feist, Miriam Hiller, Martin Hiller und Marcel Wolf samt zwei Einsatzfahrzeugen. Nach diversen Zwischenhalten an verschiedenen Raststätten und Parkplätzen schlossen sich die Kameraden aus Neuenbürg, der Malteser Hilfsdienst aus Kämpfelbach und die Feuerwehr Wurmberg der Kolonne an. Als geschlossener Verband (?) ging die Fahrt weiter bis zum Truppenübungsplatz am Heuberg auf der Schwäbischen Alb.

Die Übung

Mittlerweile war die Nacht über dem weitläufigen Übungsgelände eingebrochen. Viel Zeit zum Ausruhen gab es nicht. Kurz nach der Ankunft auf dem Biwakplatz mitten in der Natur gab es von Zugführer Michael Stein eine kurze Einweisung in die Lage: "Ein Dorf wurde von einem Sturm heimgesucht, es gibt mehrere Verletzte. Näheres ist unbekannt." - eine Einsatzmeldung deren Informationsgehalt so dürftig wie realistisch ist, denn auch im Ernstfall kann man meist nicht auf genauere Informationen zurückgreifen. Gerade diese Ungewissheit machen solche Übungen aber natürlich spannend und anspruchsvoll. Am Bereitstellungsraum (?) herrschte unter allen Einsatzkräften also gespanntes Warten. Nachdem die Lage durch die Führungskräfte erkundet war, waren es die Floriansjüngen die sich als Erste auf den Weg zum einige Kilometer entfernten Übungsgelände machten. Die Kräfte des DRK Neuenbürg und Berghausen waren unter den Letzten die per Funk in den Einsatz gerufen wurden. Entsprechend bot sich uns bei Ankunft in "Zitzenbühl" bereits ein breites Bild an emsig beschäftigten Einsatzkräften die sich um eingestürzte Gebäude und verletzte Personen tummelten. Durch diestetten_1Schnelleinsatzgruppe des Malteser Hilfsdienstes war bereits eine Patientenablage (?) eingerichtet worden, in der die Opfer des fiktiven Sturmes erstversorgt wurden. Währenddessen wurde mit dem Material aus dem Gerätewagen des DRK Neuenbürg ein Einsatzzelt samt Platz für 4 Patienten eingerichtet. Dieses war kaum aufgestellt, beleuchtet und mit dem notwendigen Sanitätsmaterial ausgestattet als auch schon die ersten schwerverletzten Patienten auf Tragen herangeschafft wurden. In kürzester Zeit füllte sich das Zelt mit bewusstlosen, verletzten und verzweifelten (Schauspiel-)Patienten (?). Kurzerhand wurden die notwendigsten medizinischen Maßnahmen durchgeführt und der Transport ins Krankenhaus vorbereitet. Infusionen, Ruhigstellung von Frakturen und Blutstillung gehörten dabei ebenso dazu wie die psychologische Betreuung und die Suche nach vermissten Angehörigen. Jede Person wurde dabei registriert und mit Namen, medizinischer Behandlungspriorität und Zielkrankenhaus versehen um deren späteren Verbleib zweifellos feststellen zu können. Durch das angenommene Sturmszenario verzögerte sich auch der Abtransport der Verletzten, so dass die Kapazität des Versorgungszeltes zwischenzeitlich um mehr als 100% überschritten war und insgesamt 10 Patienten eine medizinische Versorgung erwarteten. Als schlussendlich die Zufahrt in das zerstörte Dorf wieder freigegeben und die Opfer in die Kliniken verbracht werden konnten, neigte sich auch für die Helfer des DRK und der Malteser die Übung dem Ende entgegen. Es war kurz vor Mitternacht als die letzten Zeltstangen in den LKW verpackt und die Stromerzeuger abgestellt wurden. Eine seltsame Ruhe lag über den Trümmerhäusern und den Barracken in denen sich vor gut einer Stunde noch dutzende Einsatzkräfte tummelten. So, als wäre nie etwas passiert.

Samstag 08. März

Der Feinschliff

Nach einer kurzen Nacht ging es am Samstag nahtlos weiter. Am Vormittag standen zwei kleinere Übungen an, in denen die Helfer nochmal ihre Einsatzstrategie und Patientenversorgung optimieren konnten. Die Helfer aus Berghausen fungierten dabei als ersteintreffende Notfallhilfe (?) deren Aufgabe es war, die Lage zu erkunden und die entsprechend benötigten Einsatzkräfte nachzufordern. stetten_2Die Kameraden vom MHD Kämpfelbach übernahmen wie am Abend zuvor bereits wieder den Aufbau einer Verletztenablage. Allen Szenarien gemeinsam war das für den sogenannten MANV (?) charakteristische Missverhältnis aus verfügbaren Einsatzkräften und Patientenzahl. Bei insgesamt 12 Verletzten und nur drei Helfern vor Ort kann zum Beispiel nicht für jeden Patienten eine individuelle Versorgung gewährleistet werden, so dass nach dem Prinzip der Katastrophenmedizin die Patienten bis zum Nachrücken der Verstärkung gesichtet (?) und priorisiert wurden.

Der gemütliche Teil

Nach dem Mittagessen standen diverse Programmpunkte zu freien Wahl an. Die Fotosession auf dem Brandübungsplatz der Bundeswehr, eine Rettungsübung aus einem brennenden Gebäude oder das Abseilen vom Übungsturm ließen den Helfern die freie Wahl. Später am Tag galt es dann den Abend beim gemütlichen Abendessen und tratschen am Lagerfeuer ausklingen zu lassen. An dieser Stelle ist ein großes Lob an die Kollegen des THW angebracht die uns drei Tage lang mit Essen und Getränken versorgten!

Sonntag 09. März

Die Abfahrt

Bevor am darauffolgenden Montag wieder die Rekruten die Kaserne beziehen konnten, mussten natürlich das Unterkunftsgebäude und die Kantine, durch die zwei Tage lang hunderte Helfer marschiert waren, wieder auf Vordermann gebracht werden. Durch reibungsloses Teamwork konnte das auch in kürzester Zeit bewerkstelligt werden, so dass sich alle Helfer von Feuerwehr, DRK, MHD und THW gegen 11 Uhr wieder auf den Heimweg und in ihren wohlverdienten Sonntagnachmittag machen konnten. Ein großartiges Wochenende liegt hinter uns. Nach reichlich Erfahrungen in Sachen Einsatztaktik und Patientenversorgung freuten wir uns besonders, neue Kontakte mit den Kameraden der Malteser und des DRK Neuenbürg zu knüpfen. Besonders spannend war der Austausch über die unterschiedlichen Einsatzkonzepte und Material- und Fahrzeugaustattungen. Wir danken vielmals für die Einladung zu diesem spannenden Wochenede!

[M. Wolf]

Weitere Berichte und Bildergalerien:

rc_icon Bericht DRK Neuenbürg

 

15. Oktober 2013 - Notfall in der Schlossgartenschule...?

Am 28. September 2013 eilten Manfred Tezky und schlossgartenschule_2013Miriam Hiller vom DRK Berghausen in die Aula der Schlossgartenschule. In der Aula liegen zwei Schwerverletzte, die dringend versorgt werden müssen. Aber..... um die Verletzten herum haben sich noch 14 Schülerinnen und Schüler der 9.Klassen gruppiert, die aufmerksam das Geschehen verfolgen. Zum Glück sind die Verletzten David und Philipp Tezky nur mit Kunstblut geschminkt, denn es handelt sich um eine Übung im Rahmen der Kooperation Schlossgartenschule Schulsanitätsdienst und dem DRK Berghausen. Nach einer interessanten Präsentation von Marcel Wolf, die über die Aufgaben und Einsatzbereiche des DRK informierte, folgte die äußert anschauliche und lehrreiche Unfallsimulation durch die Helfer des DRK. Die Schüler erhalten nach dem Kompaktseminar ein Zertifikat, das sie auch für Ihre Bewerbungsmappe verwenden können.

Die Kooperation Schlossgartenschule und DRK Berghausen war auch dieses Jahr ein voller Erfolg!

[H. Geyer, Ausbilderin Schulsanitätsdienst]

 

22. September 2013 - Baden Marathon 2013

Der Baden Marathon ist beim DRK Berghausen schon seit Jahren ein fester Punkt im Terminkalender. Dabei hat sich das Aufgabenfeld für unsere Sanitäterinnen und Sanitäter in den letzten Jahren stark gewandelt. Übernahmen wir früher zusammen mit der SEG Pfinztal noch die Verpflegungsstelle an der Strecke, ist seit nunmehr drei Jahren das "Medical Center" in der Europahalle unser neuer Arbeitsplatz. Auch die Kameradeninnen und Kameraden vom DRK Söllingen und Wöschbach waren mit von der Partie. marathon_2013Unter Führungskraft Thorsten Müller (Söllingen) betrieben insgesamt 13 Einsatzkräfte sechs Behandlungseinheiten für verletzte oder erkrankte Läufer. Diese wurden auch gut in Anspruch genommen. Als die ersten Läufer gegen 11 Uhr das Ziel erreichten, hatte die gemütliche Aufbau- und Orientierungsphase für die Helferinnen und Helfer ein abruptes Ende genommen. Wadenkrämpfe, Unterzuckerung und Austrocknung waren die häufigsten Beratungsanlässe im "Medical Center". Schwerwiegende Verletzungen oder Erkrankungen blieben zum Glück aus, so dass wir zusammen mit unserem zuständigen Arzt Dr. Nießner alle Patienten nach der Versorgung wieder nach Hause entlassen konnten. Daher blieben auch die nagelneuen Gerätschaften aus dem GW-San weitgehend ungenutzt. Dennoch konnte Thorsten Müller die Ruhepausen zwischen den Patienten nutzen, die Helferinnen und Helfer in die Beatmungsgeräte und Defibrillatoren des Gerätewagens einzuweisen. Beim Rundgang über das Gelände zeigte sich einmal wieder, welchen großen Aufwand das DRK und die anderen beteiligten Hilfsorganisationen betreiben, um den Baden Marathon effektiv abzusichern. Außerdem war es für unsere Helferinnen und Helfer mal wieder schön, Einsatzkräfte der anderen Ortsvereine im Landkreis zu treffen mit denen man sonst nur sporadisch zusammenarbeitet. Daher kann der Baden Marathon 2013 für die Beteiligten im "Medical Center" wieder einmal als Erfolg gewertet werden. 

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Sonntag mit uns verbracht haben.

[M. Wolf]

 

16. Juni 2013 - "Die Wurzeln des Roten Kreuzes nicht verschweigen"

Vor 150 Jahren nahm die Geschichte des Roten Kreuzes ihren Lauf. Seither steht es als ureigenstes Sinnbild für Neutralität und Unparteilichkeit. Dem Menschen in der Not zu helfen, unabhängig von Geschlecht, Rasse, Weltanschauung oder Religion ist seit jeher eines der obersten Prinzipien der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Dennoch kann und soll man die christlichen Wurzeln dieser weltumspannenden Organisation nicht verschweigen, wie Pastoralreferent Trzebitzky beim ökumenischen Festgottesdienst am 16. Juni in Berghausen betonte. So wundert es nicht, dass der Begründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant, selbst ein stark christlich geprägtes Leben führte. Dabei ist die Nächstenliebe kein rein christliches Phänomen, sondern zieht in ähnlicher Form durch sämtliche großen Religionsgemeinschaften dieser Welt. Es war also zu erwarten, dass die Arbeit "aus Liebe zum Menschen" in allen Teilen der Welt rasch großen Anklang fand.

gottesdienst_1Mit dem ökumenischen Gottesdienst am heutigen Sonntag, luden die Berghausener Kirchengemeinden ein, den 150-jährigen Geburtstag des Roten Kreuzes gebührend zu feiern. Dabei durften die altbekannten Geschichten der christlichen Lehre, wie das Gleichnis vom barmherzigen Samariter oder die Speisung der 5000 natürlich nicht fehlen. Letztere wurde durch die Mitglieder unseres Jugendrotkreuzes in schauspielerischer Form den Kirchenbesuchern noch einmal vor Augen geführt. Die Fürbitten erinnerten an wichtige Stationen der Rotkreuzgeschichte, wie den humanitären Einsatz während des Vietnamkrieges oder der Hochwasserhilfe bei den letzten großen deutschen Fluten 2002 und 2013. Im Anschluss wurde unser neues Notfallhilfefahrzeug einer feierlichen Segnung unterzogen, mit der Bitte, dass unsere Notfallhelfer von ihren Einsätzen immer gesund zurückkehren und dieses "Werkzeug" zum Wohle der ihnen anvertrauten Menschen einsetzen mögen.

Zum gemütlichen Abschluss dieser Geburtstagsfeier wurden die Kirchenbesucher eingeladen, mit unseren Mitgliedern ins Gespräch zu kommen und sich bei Kaffee und Kuchen unter der strahlenden Junisonne über die Rotkreuzarbeit zu informieren. Dieses Angebot wurde auch dankend angenommen, so dass sich diverse Menschentrauben vor den Infotafeln, dem "kleinen Rotkreuzmuseum" und der Reanimationspuppe versammelten. Mit einem korrekt ausgefüllten Fragebogen konnten sich die Besucher außerdem eine der begehrten Rotkreuz-Schokoladentafeln sichern.

Das DRK Berghausen bedankt sich herzlich bei der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde für den gelungenen Gottesdienst, sowie bei allen Besuchern die zusammen mit uns diesen 150-jährigen Rotkreuzgeburtstag gefeiert haben.

[M. Wolf]

 

2. Juni 2013 - Hochwasser fordert Einsatzkräfte in Pfinztal

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Den meisten Einwohnern in Pfinztal wird es nicht entgangen sein: am Wochenende herrschte Ausnahmezustand. Was bereits zu Beginn der letzten Woche glimpflich durch umgestürzte Bäume auf der B10 (Bericht auf ka-news.de) angekündigt wurde, steigerte sich innerhalb der letzten beiden Tage zu einem ausgewachsenen Hochwasser. Der Wasserpegel der Pfinz erreichte zum Höhepunkt einen Wert von 2,8m und übertraf damit sogar noch den letzten großen Wasserhochstand vom Februar 1997 um 7cm (Quelle: LUBW). In Kleinsteinbach stand das Wasser teilweise nur knapp unter ansonsten gut besuchten Fußgängerbrücken. Ufernahe Radwege an der Bocksbach befanden sich sogar bereits unter Wasser. In Berghausen standen Teile des Bildungszentrums tief in der braunen Brühe. Und die B10 zwischen Kleinsteinbach und Söllingen musste wiederum gesperrt werden um eine Gefahr für Autofahrer durch umstürzende Bäume oder Erdrutsche auszuschließen. 

Feuerwehr Pfinztal im Dauereinsatz

Kein Wunder also, dass das Wochenende besonders für die Freiwillige Feuerwehr Pfinztal ein sehr Arbeitsintensives war. Zahlreiche überflutete Unterführungen, vollgelaufene Keller oder verschmutzte Straßen mussten geräumt und ausgepumpt werden. Sogar das Technische Hilfswerk half bei der Sicherung der Dämme am kleinsteinbacher Pfinzufer mit. Für die Einsatzkräfte aus Söllingen, Berghausen und Wöschbach bildete das Feuerwehrhaus Söllingen die zentrale Anlaufstelle. Aufgrund der Sperrung der Bundesstraße 10, sowie vieler kleiner Umgehungsstraßen, musste die Feuerwehr in Kleinsteinbach größtenteils autark arbeiten. 

Einsatz für die Schnelleinsatzgruppe Pfinztal

Die Einsatzkräfte des DRK wurden am Samstag um 12:49 Uhr von der Rettungsleitstelle alarmiert. Der Auftrag lautete, sich zunächst um die Verpflegung der im Einsatz befindlichen Feuerwehrkräfte zu kümmern. Da bereits drei Helfer vom DRK im Rotkreuzheim Berghausen tätig waren, um das Haus auf Vordermann zu bringen, konnten innerhalb weniger Minuten die ersten gas- und strombetriebenen Wasserkocher in Betrieb genommen werden, um damit Kaffee und Zitronentee zuzubereiten. Nach etwa einer Stunde konnten sich die ersten Helfer – deren Anzahl sich inzwischen auf 7 erhöhte – mit den ersten drei gefüllten Thermobehältern mit Heißgetränken auf den Weg ins Söllinger Feuerwehrhaus machen, wo umgehend eine Verpflegungsstelle eingerichtet wurde. hw_01_thumbDie Kameraden aus Söllingen sorgen derweil dafür, dass kühle Softdrinks herangeschafft wurden, die ursprünglich für das parallel stattfindende Krottenlachfest gedacht waren. Außerdem wurde eine erste Ration heißer Würstchen und Brötchen organisiert, so dass die Feuerwehrleute nach einigen Stunden Einsatz etwas zum Beißen hatten. Die Einsätze der Feuerwehr wurden im weiteren Tagesverlauf Stück für Stück abgearbeitet, zogen sich aber bis in den späten Abend hinein. Einem klassischen Fall von "Glück im Unglück" hatten wir das Abendessen zu verdanken: das Zeltlager der Jugendfeuerwehr in Langensteinbach musste aufgrund des schlechten Wetters abgebrochen werden und die übrigen Steaks und Bratwüste wurden kurzerhand zur Einsatzverpflegung umfunktioniert. Entsprechend standen die Helfer des DRK am Samstagabend hinter dem Grill und verbreiteten ein wenig Festzeltatmosphäre beim gemeinsamen Abendessen mit der Feuerwehr. Neben dem Verpflegungseinsatz standen die anwesenden Einsatzkräfte des DRK auch bereit, um bei möglichen Einsätzen für die Notfallhilfe in Söllingen und Berghausen auszurücken, was glücklicherweise aber nicht von Nöten war. 

Feuerwehreinsätze gingen am Sonntag weiter

Gegen 23 Uhr kehrte langsam Ruhe im Söllinger Feuerwehrhaus ein. Einige zeitunkritische Einsätze waren da allerdings noch nicht abgearbeitet, so dass sich die Helferinnen und Helfer der Feuerwehr am Sonntagmorgen um 8 Uhr wieder in Söllingen einfanden, um die besonders stark betroffenen Einsatzgebiete in Berghausen abzuarbeiten. Analog zum Vortag wurde durch das DRK das Frühstück und das Mittagessen organisiert. hw_02_thumbGegen Nachmittag verlagerte sich das Einsatzgeschehen immer mehr in Richtung Berghausen, so dass in Absprache mit der Einsatzleitung der Feuerwehr die Verpflegungsstelle im Feuerwehrhaus Söllingen abgebaut und der Einsatz für das DRK beendet werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht absehbar, wann auch für die Feuerwehr dieses arbeitsreiche Wochenende enden würde. 

Gute Zusammenarbeit zwischen den Einsatzkräften

Das DRK Berghausen war über die beiden Tage verteilt mit insgesamt 10 verschiedenen Einsatzkräften vor Ort, zusätzlich zu den Kameradinnen und Kameraden aus Söllingen und Wöschbach. Die Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Ortsvereine des DRK, sowie mit der Feuerwehr Pfinztal lief dabei absolut reibungslos.

Der DRK Ortsverein Berghausen bedankt sich vielmals bei allen Helferinnen und Helfer die über diese beiden Tage zur Verfügung standen, sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Pfinztal und der Gemeinde Pfinztal für die gute Zusammenarbeit!

[M. Wolf]

Weitere Berichte und Bildergalerien:

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14. Mai 2013 - Gruppenführerausbildung Teil 1

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Am 21. Juni 2012 kam es durch einen Blitzeinschlag in einem Gondelsheimer Futtermittelbetrieb zu einem Großbrand. 89 Einsatzkräfte des DRK waren vor Ort und sorgten unter Anderem für die sanitätsdienstliche Absicherung und die Versorgung der Einsatzkräfte. Eine so große Anzahl von Helfern kann nur effizient arbeiten wenn eine gute Führungsstruktur vorhanden ist. Teil dieser Struktur wollen auch Manfred und Marcel vom DRK Berghausen werden. Vom 10. bis 12. Mai besuchten sie daher den ersten Teil des Gruppenführerlehrgangs an der DRK Landesschule in Pfalzgrafenweiler. Dort wurden sie von Ausbilder Martin Brinkmann in der Theorie der Führungsorganisation ausgebildet. Auch die taktischen Zeichen im Katastrophenschutz und der Umgang mit psychisch belastenden Einsätzen waren Teil des Seminars. In einem fiktiven Einsatzszenario mussten die Teilnehmer mit Hilfe von "Taktischen Arbeitsblättern" und Holzspielfiguren versuchen, ihre Einheiten effizient einzusetzen. 

gf_teil1_1Was zunächst als amüsante Spielerei begann, artete dabei schnell in Stress aus, als immer mehr verletzte Spielfiguren den Parkplatz vor dem Kaufhaus füllten. Hier wurde schnell deutlich: Gruppenführung ist eine ernste Angelegenheit. Ein Gruppenführer ist nicht nur für die effiziente Rettung von Menschen verantwortlich, sondern auch für die körperliche und seelische Gesundheit seiner Helfer. Daher kann man auch schnell nachvollziehen: Gruppenführer wird man nicht übers Wochenende. Deswegen müssen die angehenden Führungskräfte ihre Fähigkeiten bei Hospitationen unter Anleitung erfahrerner Kameraden absolvieren. Außerdem muss anschließend der zweite, theoretische Teil der Gruppenführerausbildung absolviert werden, der für Manfred und Marcel im Oktober auf dem Plan steht.

Krönender Abschluss stellt im November dann die theoretische und praktische Prüfung dar. Ist diese erfolgreich gemeistert, sind die Beiden berechtigt als Gruppenführer beispielsweiese in der Einsatzeinheit des Katastrophenschutzes tätig zu sein. Hierfür müssen sie allerdings erst von der Kreisbereitschaftsleitung ernannt werden. Aber auch auf örtlicher Ebene - z.B. bei Brandeinsätzen - sind sie dann befähigt Gruppen im Einsatz zu führen.

[M. Wolf]

 

3. Dezember 2012 - Rückblick Weihnachtsmarkt

Ein kaltes, aber schönes Wochenende liegt hinter uns. Bei Bratwurst, Steak und Pommes sowie Glühwein und Kinderpunsch konnte sich so mancher bei uns am Stand wärmen und das leckere Essen genießen. Auch unsere Tombola fand dieses Jahr wieder viel Anklang. Jede Menge Schneeflocken machten das Ganze erst so richtig winterlich und weihnachtlich. Wir bedanken uns bei allen Besuchern für ihr Kommen und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

Großen Dank an alle Helfer/innen, unsere Freunde vom Holländischen Roten Kreuz ganz herzlich inbegriffen, die trotz klirrender Kälte „warm eingemummelt“ an beiden Tagen viel geleistet haben und mit viel Spaß bei der Sache waren.

[A. Winzinger]